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Kassationshof
2. Zivilkammer
Urteil vom 30.08.2012 Nr. 14732
Erbschaftsklage ("petitio hereditatis") und Eigentumsklage ("rei vindicatio") - Beweislast - Differenz
Im Rahmen einer Erbschaftsklage muss der Kläger ausschließlich beweisen, dass er der Erbe ist und dass, die beanspruchten Güter in der Masse bei der Eröffnung der Erbschaft eingeschlossen waren.
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Mit dem o.g. Urteil hat der Kassationshof bestätigt, dass bei einer Erbschaftsklage die Beweislast leichter als bei einer Eigentumsklage ist. Bei dieser letzten muss der Kläger alle frühere Übertragungen des Eigentums bis zum "ursprünglichen" Eigentümer beweisen (sog. "probatio diabolica"). Aderfalls muss er durch die Reihenfolge der früheren Eigentümer beweisen, dass er den unterbrochenen Besitz des Grundstucks von 20 Jahre bis zur Erzsitzung desselben erzielt hat.
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