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Italienisches Erbrecht - Testamentsanfechtung 
Dr. Antonio Braggion, LL.M., Avvocato
Das italienische Zivilgesetzbuch ('Codice Civile') sieht im Art. 591 vor, daß durch Testament jene Verfügungen getroffen werden können, die nicht vom Gesetz für nichtig erklärt worden sind. Testierunfähig sind u.a. die wegen Geisteskrankheit voll Entmündigten und jene, von denen, obwohl sie nicht voll entmündigt sind, bewiesen wird, daß sie aus irgendeinem, auch vorübergehenden Grund im Zeitpunkt, in dem sie das Testament errichtet haben, unzurechnungsfähig waren.
Nach Art. 591 Codice Civile, verjährt der Klageanspruch in fünf Jahren ab dem Tag, an dem die testamentarischen Verfügungen ausgeführt worden sind. Dazu ist nicht (Cassazione, sez. II, 30.01.1987, n. 892, in Giust. Civ. Mass. 1987, fasc. 1) die Erbeserklärung sondern die Vollstreckung des Testaments zu berücksichtigen.
Das Testament kann von jedem, der ein Interesse daran hat, angefochten werden.
Bei einer eventuellen Anfechtung des Testaments würde das Testament für nichtig erklärt werden, und wären die Vorschriften der gesetzlichen Erbfolge des italienischen Zivilgesetzbuches anzuwenden, wie Art. 566 Codice Civile besagt, wenn kein anderes Testament vorliegt.
Das bedeutet, daß auch im italienischen Recht eheliche und uneheliche Kinder gleichgestellt sind.
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